Bildungsgänge Bautechnik

Vollzeit

Berufsvorbereitungsjahr und Berufseinsteigsklasse

Handlungsorientierter und projektbezogener Unterricht in den berufsbezogenen Lernbereichen, in denen Qualifikationen im Bereich Bautechnik vermittelt werden, die Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufsausbildung sind. Eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis wird in folgenden Qualifikationsbausteinen umgesetzt und mit Zertifikaten bescheinigt:

Holzbau, Stahlbetonbau, Mauerwerksbau, Beschichten und Bekleiden

Ausbildungsdauer: 1 Jahr

Berufsfachschule

Die Ausbildung in der Berufsfachschule – Bautechnik – vermittelt Grundlagen der theoretischen und praktischen Berufsausbildung für alle Berufe dieses Berufsfeldes.

 

Der Unterricht des einjährigen Bildungsganges erfolgt in Vollzeitform. Während des Schuljahres wird eine praktische Ausbildung von mind. 160 Stunden Umfang in geeigneten Betrieben durchgeführt. Im Theorie- und Praxisunterricht findet eine berufsfeldbreite Grundbildung (alle Berufe) mit folgenden Lernfeldern statt:

  • Einrichten einer Baustelle
  • Erschließen und Gründen eines Bauwerkes
  • Mauern eines einschaligen Baukörpers
  • Herstellen einer Holzkonstruktion
  • Herstellen eines Stahlbetonbauteiles
  • Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles

Ausbildungsdauer: 1 Jahr

 

Voraussetzungen: In die Berufsfachschule kann aufgenommen werden, wer mindestens den Hauptschulabschluss (oder einen anderen gleichwertigen Abschluss) nachweist.

 

Bei Nichteignung kann innerhalb der ersten sechs Unterrichtswochen eine Überweisung in die Berufseinstiegsklasse erfolgen.

Berufliches Gymnasium – Bautechnik

Der handlungsorientierte und projektbezogene Unterricht in Fach Technik / Bautechnik vermittelt theoretische und praktische Grundlagen der Bautechnik und ist eng mit der Informationsverarbeitung (CAD) verknüpft. Zu den Inhalten zählen die Planung einfacher Baukörper, ebener Stabwerke (Fachwerke) und von Gebäuden unter bauphysikalischen Gesichtspunkten (Wärme- und Feuchteschutz) sowie die Konstruktion und Berechnung von einfachen Tragwerken. In der Fachpraxis werden die erarbeiteten Planungen im Rahmen von Vermessungs-, Holzbau-, Stahlbetonbau- und Mauerwerksarbeiten handwerklich umgesetzt.

Teilzeit / Duale Ausbildung

Hochbaufacharbeiter/-in und Maurer/-in

Maurer/innen stellen Rohbauten für Wohn- und Geschäftsgebäude her. Zunächst betonieren sie das Fundament, dann mauern bzw. betonieren sie Außen- und Innenwände sowie Geschossdecken oder montieren diese aus Fertigteilen. Für Betonarbeiten fertigen sie Schalungen oder montieren Schalungssysteme. Sie setzen Bewehrungen ein, die sie aus Betonstahl z.T. selbst anfertigen. Teilweise verputzen sie auch Wände, verlegen Estriche oder bauen Dämm- und Isoliermaterialien ein. Darüber hinaus führen sie Abbruch- und Umbauarbeiten durch. Bei Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren Ursachen fest und beheben diese.

 

Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich 3 Jahre und endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Nach dem 2. Ausbildungsjahr kann die Ausbildung mit einer Prüfung zum Hochbaufacharbeiter im Schwerpunkt Maurerarbeiten beendet werden. Eine Anrechnung der Berufsfachschule Bautechnik als erstes Lehrjahr ist möglich.

Ausbaufacharbeiter/-in und Zimmerer/-in

Das Herstellen und Instandsetzen von Holzkonstruktionen wie z.B. Dachstühle, Wände in Holzrahmenbauweise oder Treppen sowie die Bearbeitung und Behandlung von Holzoberflächen sind die Schwerpunkte der Ausbildung. Im Bereich des Ausbaus werden Innenwände in Trockenbauweise erstellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Einbau von Dämmstoffen für den Wärme-, Schall- und Brandschutz.

 

Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich 3 Jahre und endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Nach dem 2. Ausbildungsjahr kann die Ausbildung mit einer Prüfung zum Ausbaufacharbeiter im Schwerpunkt Zimmererarbeiten beendet werden. Eine Anrechnung der Berufsfachschule Bautechnik als erstes Lehrjahr ist möglich.

Bauzeichner/-in

Die Ausführung von zeichnerischen, rechnerischen und organisatorischen Tätigkeiten, selbständig und in Kooperation mit anderen, prägt das berufliche Handeln. Hierzu zählt das Umsetzen von Entwurfsskizzen und Erstellen von Bau- und Ausführungszeichnungen, das Zeichnen von Grundrissen, Schnitten, Ansichten und Details, die Durchführung von fachspezifischen Berechnungen unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik, das Erstellen von Dokumentationen und Zeichnungen für Präsentationen sowie das Mitwirken bei Bauprozessen, bei der Planung und Koordinierung von Arbeitsabläufen.

 

Es gibt drei Schwerpunkte in der Struktur der Ausbildung: Architektur, Tief-, Straßen- und Landschaftsbau und Ingenieurbau

 

Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich drei Jahre endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung.